Kolpingjugend für Barrierefreiheit und Inklusion

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ setzten sich bei der 72-Stunden-Aktion des BDKJ vom 13.-16. Juni deutschlandweit 175.000 Jugendliche und junge Erwachsene für rund 4.000 gemeinnützige Projekte ein. Ju-gendliche aus Röthenbach, Lauf, Schnaittach, Nürnberg, Markt Erlbach und Bayreuth widmeten sich den Themen Barrierefreiheit und Inklusion. „Alle, die in den drei Tagen in einem Projekt mit Menschen mit Handicap zusam-menarbeiten, werden mit Sicherheit besonders schöne Erlebnisse in Erinnerung behalten.“, so Norbert Dünkel – stellvertretender Bezirkstagspräsident Mittelfrankens und Schirmherr der Aktionsgruppe der Kolpingjugend DV Bamberg – auf der Auftaktveranstaltung im Interview mit Sven Messing.

 Bei einer Stadtrallye mit Bewohnern des Wichernhauses Altdorf fanden die Jugendlichen heraus, mit welchen Proble-men Rollstuhlfahrer alltäglich im öffentlichen Raum konfrontiert werden. Das Thema Barrierefreiheit, das auch junge Familien mit Kinderwägen oder Senioren betrifft, reicht weit in die Gesellschaft hinein. Welche Orte bereits barrierefrei sind und wo mit geringem Aufwand viel erreicht werden könnte, wird die Kolpingjugend der Stadt Rö-thenbach nach Auswertung ihrer Ergebnisse vorstellen.

Ein inklusives Freizeitprogramm mit der Lebenshilfe Nürnberger Land führte die Teilnehmer und die Bewohner der Wohnstätte am Bitterbach näher zusammen. Auf der Abschlussveranstaltung hoben die Kolpingjugendlichen insbeson-dere die positiven Erfahrungen mit den Menschen mit Handicap sowie deren aufgeschlossene und offene Art hervor. Zweiter Bürgermeister Dieter Quast bedankte sich in seinem Grußwort bei Sven Messing und der Arbeitsgruppe des Diözesanverbands Bamberg der Kolpingjugend für die sehr gute Organisation. Vorbereitet wurde die 72-Stunden-Aktion durch Johanna Gärtner, Stefanie Imolauer, Ivonne Mebus, Johannes Mayer, Florian Hartmann und Sven Messing. Ina Will begleitete die Aktionsgruppe über die drei Tage, um einen Kurzfilm über die 72-Stunden-Aktion zu drehen.

Als Ehrengäste des Kolpingwerks nahmen unter anderem Diözesanpräses Wilfried Wittmann und Michael Wohlfahrt, Landesleiter der Kolpingjugend Bayern, an der Veranstaltung in Röthenbach teil. „Erst vor kurzem war in der Zeitung zu lesen, junge Leute würden sich nicht engagieren. Wir beweisen das Gegenteil!“, so Diözesanpräses Wittmann. Mit Bezug auf das Zitat >Wer Mut zeigt, macht Mut< von Adolph Kolping, lobte Diözesanvorstand Wolfgang Hellmann die jungen Menschen, die sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzten: „Bedenkenträger haben wir genug, sie verändern nichts. Mut-Macher, die immer neu anfangen, Herausforderungen anzunehmen, prägen die Zukunft."

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