Diözesankonferenz der Kolpingjugend

Eine Diözesankonferenz der Superlative fand vom 9.-11. Mai 2014 im Pfadfinderhaus Lindersberg statt. So viele Ortsgruppen wie nie zuvor waren vertreten, mit fünf Diözesanleitern und acht Mitgliedern des neu gegründeten Diözesanen Arbeitskreises engagieren sich nun insgesamt 13 Jugendliche und junge Erwachsene in den Gremien des Diözesanverbands der Kolpingjugend. Im Studienteil setzten sich die Delegierten der Ortsgruppen mit dem Thema „Motivation für die ehrenamtliche Arbeit“ auseinander.

Wie kann ich das Engagement von Jugendlichen in meiner Ortsgruppe wertschätzen? Wie sieht die Kosten-Nutzen-Bilanz meines Amtes aus? Und welche Eigenschaften muss ein Gruppenleiter mitbringen oder entwickeln, um ein Vorbild für die Jugendlichen vor Ort zu sein? An diesen und vielen weiteren Fragen arbeiteten die Teilnehmer der Diözesankonferenz und reflektierten dabei ihre eigene Arbeit vor Ort. Zum Abschluss durften die Kolpingjugendlichen in einem Kooperationsspiel gemeinsam eine Aufgabe lösen und in diesem Zusammenhang ihre eigene Rolle in der Gruppe hinterfragen.

Die Diözesankonferenz beschloss die dauerhafte Einrichtung eines Diözesanen Arbeitskreises (DAK) als neues Gremium der Kolpingjugend DV Bamberg. Der DAK soll die Diözesanleitung (DL) insbesondere bei der inhaltlichen Arbeit des Diözesanverbands, der Organisation von Veranstaltungen und der Vernetzung der Ortsgruppen unterstützen. Darüber hinaus bekommen die DAK-Mitglieder die Möglichkeit, die Kolpingjugend in verschiedenen Gremien des Kolpingwerks und des BDKJs zu vertreten. Durch einen weiteren Beschluss wurde ein Delegationsmodell für Bundeskonferenzen in der Wahl- und Geschäftsordnung der Kolpingjugend verankert, womit in Zukunft neben der DL auch Delegierte auf Bundesebene für den DV Bamberg stimmberechtigt sind. Nachdem durch diese Beschlüsse der Umstrukturierungsprozess im Diözesanverband vorerst abgeschlossen ist, kann in Zukunft wieder an Inhalten gearbeitet werden. In diesem Jahr findet mit losgelöst 2014 vom 3.-5. Oktober eine solche Veranstaltung mit dem Landesverband statt, 2015 soll im Juni eine diözesanweite Großveranstaltung angeboten werden.

Dabei kann der Diözesanverband auf eine große Unterstützung durch Ehrenamtliche setzen. Neu in die Diözesanleitung gewählt wurden für eine Amtszeit von drei Jahren Tamara Kieser (Kolpingjugend Neustadt bei Coburg) und Benny Schmitt (Kolpingjugend Neunkirchen am Brand). Im Diözesanen Arbeitskreis engagieren sich Ines Haag, Hannah Wielsch, Julia Maranca, Anna-Sophia Maranca (alle Kolpingjugend Lauf), Johanna Gärtner (Kolpingjugend Bayreuth), Svenja Krauß (Kolpingjugend Münchberg), Jonas Braunersreuther (Kolpingjugend Röthenbach) und Markus Rödel (Kolpingjugend Neunkirchen am Brand). Damit bleibt nur ein Platz in der Diözesanleitung frei, der neu gegründete Diözesane Arbeitskreis ist voll besetzt.

Bei all dieser positiven Aufbruchsstimmung blieb stets das Gefühl, dass dies die erste Diözesankonferenz ohne Det war. Die Jugendlichen bekamen in einer Andacht die Möglichkeit, sich an Det zu erinnern, gemeinsame Erlebnisse auszutauschen und bastelten einen Grabschmuck aus Naturmaterialien. Doch bei aller Trauer bleibt die Gewissheit, dass Det uns Vieles von seinen Überzeugungen mitgegeben hat und vom aktuellen Aufblühen des ehrenamtlichen Engagements begeistert gewesen wäre.

13.05.2014
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