Bericht der 72 Stunden Aktion aus Nürnberg

Am Donnerstag bereiteten wir vor der Auftaktveranstaltung der 72-Stunden-Aktion einen Escape Room im Hermann-Schubert-Raum im Kolpinghaus Nürnberg vor. Dafür mussten wir den Raum mit zwei Bettlaken teilen, um so zwei „Räume“ zu bekommen. Ein Raum sollte das Büro des Sicherheitschefs, von einem von uns ausgedachten Land namens Dystopia, darstellen. Der andere einen Besprechungsraum.

 

Zur Hintergrundgeschichte: Die Teilnehmende sind die Regierungschefs von Pandora, einem weiteren von uns ausgedachten Land Europas. Sie wurden vom Sicherheitschef Dystopias entführt und in dessen Büro gesperrt. So will Dystopia verhindern, dass Pandora der EU beitritt. Aufgrund der Europawahl konnten wir es uns nicht nehmen einen Escape Room mit einer kleinen Anlehnung an Europa zu erstellen.

Nach der Auftaktveranstaltung führten wir den Escape Room mit Teilnehmenden aus dem Kolpinghaus durch. Die dank ihrer Erfahrung mit Escape Rooms, die Rätsel schnell lösten und so natürlich vor dem Ablauf der Zeit herauskamen.

Am Samstag trafen wir uns wieder im Kolpinghaus. Zwei Escape Rooms gab es vorzubereiten. Einen im relaxx, dem Freizeitkeller des Kolpinghauses samt Billardtisch, Kicker, Dartscheibe, der einen oder anderen Leiche und einigen versteckten Räumen. Da der Freizeitkeller ein Casino darstellen sollte, durften die entsprechenden Requisiten nicht fehlen wie zum Beispiel Pokerchips.

Zur Hintergrundgeschichte: Die Teilnehmer sind als Geheimagenten in das geheime Casino der EZB eingebrochen, um das veruntreute Geld zu finden und zu entkommen. Das Casino war aufgrund eines Todesfalls geschlossen (deshalb auch die ein oder andere Leiche). Sie müssen das Geld finden und es schaffen innerhalb einer Stunde aus dem Casino flüchten.

Für den anderen Escape Room verwandelten wir den Hermann-Schubert-Raum wieder in einen Büro- und einen Besprechungsraum für den Sicherheitschef von Dystopia. So viel zu unseren Escape Rooms.

Nachmittags trafen unsere motivierten Teilnehmenden aus dem Kinder- und Jugendhaus Stapf ein. Neun Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahre kamen mit einer Betreuerin ins Kolpinghaus. Auch den Besuch unserer DLer Benny und Jonas, sowie dem BDKJ Vorstand Sebastian dürfen wir nicht vergessen zu erwähnen, die mit an unseren Escape Rooms teilnahmen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die Jugendlichen in zwei Teams aufgeteilt und in die verschiedenen Escape Rooms geführt. Nachdem beide Gruppen die Escape Rooms mit Bravour durchgeführt haben, gab es eine Pause. Im Innenhof haben wir eine kleine Brotzeit mit Brezen, Wurst, Käste, Obst und was alles noch dazugehört aufgebaut. Die Brezen waren vom BDKJ Nürnberg gesponsert. Da unsere motivierten Teilnehmer alle noch den jeweilig anderen Escape Room durchspielen wollten, bauten wir derweilen die Räume wieder richtig auf. In Rekordzeit waren die Escape Rooms wieder auf Anfang gebracht worden. Dann tauschten die Teams die Räume. Beide legten ein gutes Tempo an den Tag. Den Casino-Escape Room schafften beide Teams in ca. 50 bis 55 Minuten. Bei unserem Escape Room im Hermann-Schubert-Raum stellte eine Gruppe einen neuen Rekord auf. In ca. 35 Minuten hatten sie den Escape Room gelöst. Nach einer kurzen Abschlussrunde entließen wir die Jugendlichen in ihren Samstagabend.

Autor: Kolpingjugend Nürnberg
08.07.2019
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